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ÖKO-TEST:Stellungnahme zum aktuellen Margarine-Test (10/2017)

Sehr geehrte Kundinnen und Kunden,


in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift ÖKO-Test, Heft Oktober 2017, wurden verschiedene Margarinen und pflanzliche Streichfette getestet. Insgesamt wurden 20 Produkte bewertet, darunter auch die Vitaquell Extra Vital, die mit der Note „mangelhaft“ beurteilt wurde. Hierzu beziehen wir wie folgt Stellung:

 

Inhaltsstoffe (70%): „mangelhaft“

MOSH und POSH erhöht:

 

Laut ÖKO-Test wurde ein erhöhter Wert von MOSH und POSH festgestellt. Da es bisher hierzu keine gesetzlich festgelegten Grenzwerte gibt, sondern nur Richtwerte vorgegeben werden, gilt für uns das ALARA-Prinzip („As Low As Reasonably Achievable“). Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass der Mineralöleintrag schon vor der Margarine-Herstellung in der Rohstoff-Kette beginnt: Ernte, Lagerung bis hin zur Verarbeitung in den Ölmühlen.

Die Rohstoffe werden vor ihrer Verwendung auf diese Inhaltsstoffe hin untersucht und in gemeinsamer intensiver Arbeit mit den Rohstofflieferanten

konnten diese über die Jahre immer weiter gesenkt werden.

 

Zusatz von Vitamin E und Aroma:

 

Das enthaltene Vitamin E sowie das Aroma sind natürlichen Ursprungs. Das natürliche Aroma verleiht der Margarine einen angenehmen Geruch und Geschmack, der von unseren Kunden seit Jahrzehnten geschätzt wird. Vitamin E dient als Schutz der in der Margarine enthaltenen mehrfach ungesättigten Fettsäuren (omega-3 und omega-6-Fettsäuren) und der Zusatz ergänzt den Vitamin E-Gehalt der verwendeten Pflanzenöle.

Hierbei halten wir uns an die gesetzlich vorgeschriebenen Höchstmengen.

 

Fettgehalt erhöht:

 

Hier liegt unserem Verständnis nach ein falscher Bezug vor. Unseren Berechnungen zufolge ist der Fettgehalt um 1,7 % erhöht und somit innerhalb der erlaubten 2 % laut EG-Streichfett-Verordnung 2991/94.

 

Fettzusammensetzung (30%): „sehr gut“!

 

Bei dem Kriterium „Palmölproduktion und Transparenz“ erreichen wir ein „ausreichend“, werden aber aufgrund des enthaltenen Palmöls nach dem MBLieferkettenmodell abgewertet. Hierbei ist zu erläutern, dass auch SG-Ware in die Produktion miteinfließt, aber durch das gleichzeitig verwendete MB-Palmöl aus rechtlichen Gründen nicht genannt werden darf. Im Rahmen unserer Möglichkeiten arbeiten wir weiterhin daran den Einsatz von Palmöl aus nachhaltigen Projekten in unseren Produkten noch zu erhöhen. Wir sehen es wie der WWF in seiner Studie „Auf der Ölspur“ (07/2016): „OHNE Palmöl ist auch keine Lösung! Als Reformwarenhersteller mit langjähriger Tradition achten wir stets auf eine umweltbewusste, schadstofffreie Produktion sowie die Einhaltung sozialer Standards. Ein enger Kontakt zu unseren Partnern ist hierfür unablässig, um die einwandfreie Qualität unserer Rohstoffe und unserer Produkte zu gewährleisten.

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Hamburg, im September 2017                                                                                                                                                     Fauser Vitaquellwerk KG (GmbH & Co.)